„Ja“ zu Erfolg und Philantropie – laut und deutlich und ohne Konjunktiv

Mein persönlicher Eindruck von DEN TECHNOLOGEN - erzählt von Jil


Der Begriff „Personaldienstleister“ ist für den Durchschnittsmenschen, auch ohne die detaillierte Definition zu kennen, negativ vorbelastet. Für den Laien möglicherweise ein Synonym für „Zeit-“ oder „Leiharbeit,“ erwartet dieser von der Personalentwicklungsbranche nicht viel mehr als stereotype Vermittlungsagenturen, die tagtäglich aggressiv den Arbeitsmarkt nach Fachkräften filzen und um junge Akademiker buhlen. Charakteristisch sei dabei die Gesichtslosigkeit des Unternehmens sowie eine gewisse Rohheit im Umgang mit lediglich temporär nützlichen Leihingenieuren, deren Menschlichkeit und Identität aufgrund eines rationalen Kosten-Nutzen-Kalküls zu Effizienz und Arbeitsressource abstrahiert wird.

Als ich das erste mal die Räumlichkeiten der „Technologen“ betrat empfing mich der angenehme Duft junger Büroräume und ich fühlte mich von einer Art studentischem Flair umgeben. Ein unverkennbarer Charme begegnete mir, unklar, ob er den zu Beistelltischen restaurierten Holzkisten eines historischen Industrieriesens, oder der hochmodernen technischen Ausstattung eines kalifornischen Technologieunternehmens zu verdanken ist.

Ebenso charmant wie ambivalent war auch das Auftreten der mich empfangenden Führungspersonen, welche von vornherein das von mir zuvor allzu nervös erwartete Bewerbungsgespräch als solches verwarfen und es mit einem angenehmen „Kennenlerngespräch“ ersetzen. Fidel über die mir angebotene und äußerst exquisite Rosenlimonade, sowie über die lockere Atmosphäre der Unterhaltung, wurde mir bewusst, dass es sich auch über ihren Firmentitel hinaus bei „Den Technologen“ nicht um einen konventionellen Arbeitgeber handeln könne.

Von aparter, ausgesprochen angenehmer Autorität umgeben und in einer Art „Casual Business Look“ mit individuellem Touch gekleidet, nahmen mir die Leiter des Teams jedes Fundament meiner Schüchternheit und Unsicherheit, welche sich auf Anhieb in Selbstbewusstsein und wahrhaftige Motivation verwandelte.

Geheuchelte Motivation sowie Affinität und Unaufrichtigkeit im Allgemeinen sind bei den Technologen ohnehin nicht obligat, weil das Team durch eine flache Hierarchie und ein familiäres Klima geprägt ist, in welchem das Individuum anerkannt und mit Wohlwollen unterstützt wird.

Das Team vermag die goldene Mitte zwischen disziplinierter Arbeit und freundschaftlicher, kollegialer Basis gefunden zu haben. Einzigartige und charakterstarke Menschen verschiedenen beruflichen Status und Alters machen das berufliche Ensemble zu einer vielfältigen Gemeinschaft aus Leuten, die für ihren Beruf, ihr Unternehmen und für den Teamgeist brennen.

Wertorientierte Personalführung ist bei den Technologen keinesfalls ein leerer Begriff, wobei sich dieses Unternehmen sowieso nicht mit klischeehaften Floskeln und vorbelasteten Attributen beschreiben lässt. Es mangelt einem Menschen fernab jeglicher Marketing-Affinität schlichtweg an passendem Vokabular um „Die Technologen“ angemessen beschreiben zu können.

Um es mit einem Gleichnis zu probieren, könnte ich sagen, ein altehrwürdiges, jedoch gewaltig eingestaubtes Personalentwicklungsunternehmen sei von einer frühlingshaften Brise durchweht worden und von dem frischen Wind zu neuem, innovativen Glanz erstrahlt.

Unabhängig von der Qualität und dem Kitsch dieser sprachlichen Veranschaulichung, könnte ich gar nichts sagen. Denn die grammatische Form „könnte“ darf ich in einem Artikel über „Die Technologen“ in keinem Fall verwenden.

Man „könnte“ nicht, sondern man kann die Abneigung des Teams gegenüber dem Konjunktiv sinnbildlich verstehen – denn sie „hätten nicht gerne fast Erfolg gehabt“ sondern arbeiten tagtäglich hart und leidenschaftlich daran, ihren jetzigen Erfolg zu erhalten und weiterhin ihr eigenes Wachstum anzukurbeln.

Wie die Technologen dies schaffen? Als ich nach dem USP, zu Deutsch Alleinstellungsmerkmal, gefragt wurde, fiel mir auf Anhieb kein passender Begriff ein um den „Unique Selling Point“ dieses durchaus außergewöhnlichen Unternehmens zu formulieren.

Mittlerweile bin ich jedoch an dem Punkt angekommen, an welchem ich überzeugt sagen kann, dass die Persönlichkeit der Technologen durch das Wort „Ambivalenz“ charakterisiert wird.

Und damit spiele ich selbstverständlich nicht auf Zerrissenheit oder gar Unschlüssigkeit an, ganz im Gegenteil. Die Ambivalenz des Personaler-Teams, welches ich kennenlernen durfte, ist schillernd und vielseitig.

Die technischen Experten unter den Personaldienstleistern sind eine gelungene Mixtur aus klassisch und jung, aus leger und schick, aus entspannt und diszipliniert. Was jedoch am wichtigsten ist – in jeder Faser seines Seins besteht es aus Effizienz und zeitgleich aus zeitloser, allumfassender Menschlichkeit, was das Unternehmen universell einzigartig macht.